Die Grünen  Norderney 

Bündnis 90 / Die Grünen Ortsverband Norderney

GRÜNE: Forschungsstelle gehört nach Norderney

Als im Jahr 2019 publik wurde das die Forschungsstelle Küste die Insel verlassen soll, zogen Kommunalpolitik und Bürgerschaft an einem Strang und forderten “Unsere Forschungsstelle muss bleiben“, so der GRÜNE Ratsherr Stefan Wehlage.

Umweltminister Lies behauptete damals in einem Gespräch mit Vertretern der Kommunalpolitik, ausschlaggebend für den Umzug seien keineswegs finanzielle Gründe, sondern inhaltliche Überlegungen. Vor wenigen Wochen hieß das bei Ließ dann: „Die Forschungsstelle Küste bekommt mit der Ansiedlung in Norden jetzt einen Standort der ihrem Namen gerecht wird. Und nach Norden sei auch die CO 2 freie Anreise von Kooperationspartnern der Forschungsstelle möglich.“ Für Till Eyhusen von den Ortsgrünen  wird damit deutlich,  dass der Minister auch nach zwei Jahren nicht in der Lage ist den Abzug der Forschungsstelle von Norderney inhaltlich zu begründen.

Die  GRÜNEN fordern den Minister nochmals zum Umdenken auf: „wenn das heutige Gebäude an der Mühle ab dem 15. Februar weitestgehend leer steht, ist jetzt der richtige Zeitpunkt eine Gebäudesanierung, oder falls notwendig einen Neubau, auf Norderney zu realisieren. Dies ist allemal sinnvoller als viel Geld in Mieten für Bürocontainer zu stecken.

Seit Jahrzehnten arbeitet die Forschungsstelle auf Norderney mit hunderten von Kooperationspartnern weltweit zusammen.  Nie war der Standort dabei ein Hinderungsgrund. Wenn die Forschungsstelle in den nächsten Jahren vollkommen zersplittert an verschiedensten Standorten arbeiten soll, gefährdet dies ihre gute Arbeit und ihr internationales Renommee. Die Planungen für den neuen Standort sind derart unkonkret, dass zu befürchten ist, dass am Ende des Prozesses die Forschungsstelle ganz zerschlagen wird.

Die GRÜNEN sind überzeugt: „Für die Forschungsstelle Küste ist die baldige Wiederherstellung des Standortes Norderney die sinnvollste Lösung. Auch zukünftige Aufgaben, wie die dringend notwendige Klimafolgeforschung sind von Norderney aus bestens zu bearbeiten. Das Land könnte so einen wichtigen Beitrag dazu leisten, tourismusunabhängige Arbeitsplätze auf Norderney zu erhalten und zu fördern, denn im Zuge der Ansiedlung von öffentlichen  Arbeitsplätzen werden dem  auch privatwirtschaftliche Arbeitsplätze folgen.

E-Mail
Instagram