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Pressemitteilung


Flächenfraß geht in die nächste Runde

 Der Bauausschuss hat gegen die Stimmen der GRÜNEN in seiner Sitzung am 10.06.15 für die Bebauung des ehemaligen Namuth-Grundstücks gestimmt.

 Im Januar 2012 hatte der Umwelt- und Bauausschuss noch beschlossen, dass das Grundstück nicht bebaut werden darf. „Der Investor Klaus Bergmeyer konnte damals mit seiner Vorstellung eines Projekts für Betreutes Wohnen nicht überzeugen,“ berichtet Bauausschussmitglied Stefan Wehlage, GRÜNE.

 Ausschlaggebend für die Ablehnung war seinerzeit der einstimmige Wille aller Parteien, die dort vorhandenen Grünflächen zu erhalten. Der SPD Fraktionsvorsitzende Jan Harms erklärte damals unmissverständlich: „Dieser Beschluss ist für uns unumkehrbar. Auf dem ehemaligen Grundstück der Gärtnerei darf nicht gebaut werden.“ (Ostfriesen Zeitung vom 23.01.2012). Obwohl das Objekt jetzt nahezu baugleich zu den ursprünglichen Planungen errichtet werden soll, sind SPD und CDU nun von dieser Linie abgerückt.

 SPD-Ratsmitglied Kiefer fand in der kurzen Aussprache im Bauausschuss viele lobende Worte für den Investoren und die Bebauung des ehemaligen Gärtnereigrundstücks. Er sei froh, dass hier endlich mal etwas für den gehobenen Mittelstand auf der Insel getan werde.

 „Die Erfahrung auf der Insel zeigt, dass Projekte privater Investoren nicht dazu geeignet sind, die Wohnungsproblematik zu entschärfen. Sie haben lediglich das Ziel, die Taschen der Investoren zu füllen,“ erläutert Wehlage. „Auch bei diesem Projekt geht es Herrn Bergmeyer nur darum, dass sich seine vor Jahren getätigten Ausgaben für den Grundstückskauf endlich rechnen.“

 Auch der Vorsitzende des GRÜNEN Ortsverbands, Michael Kollmann, lehnt das seit Jahren größte Bauprojekt auf der Insel ab: „Natürlich muss man jetzt auch um die sogenannten Bunkergrundstücke in der Siedlung fürchten, denn es gibt keinen Anlass, diese Grundstücke anders zu behandeln als das ehemalige Namuthgrundstück. Aber vermutlich werden sich SPD und CDU damit noch bis nach der nächsten Kommunalwahl zurück halten.“ 

 

 

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Bündnis 90 / Die Grünen Ortsverband Norderney